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  • Anastasia Michailova

Albert Einstein: 20 Fakten über den genialen Physiker

Albert Einstein gilt als einer der bedeutendsten Physiker der Geschichte. Seine Relativitätstheorie machte ihn auf der ganzen Welt berühmt. Einsteins Erkenntnisse über Gravitation, Raum und Zeit haben die Wissenschaft und unseren Blick auf das Universum nachhaltig geprägt. Aber wie war Albert Einstein privat? Diese 20 Fakten über den Wissenschaftler werden dich vielleicht überraschen!


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20 spannende Fakten über Albert Einstein

1. Albert Einstein hatte ein schlechtes Gedächtnis.


Obwohl er ein Genie war, konnte sich Albert Einstein viele Dinge nicht merken und war vergesslich. Es kam zum Beispiel regelmäßig vor, dass er vergaß sich seine Haare zu kämmen.


2. Ein Kompass weckte Albert Einsteins Interesse für Wissenschaft.


Im Alter von fünf Jahren schenkte ihm sein Vater einen Kompass. Dies könnte der Schlüsselmoment in Einsteins Leben gewesen sein, der ihn für die Wissenschaft begeisterte.



3. Albert Einstein trug keine Socken.


Weil seine großen Zehen immer ein Lochen in die Socken rieben, entschloss sich Albert Einstein irgendwann einfach keine Socken mehr zu tragen.


4. Albert Einstein hatte als Kind ein Sprachproblem.


Als kleiner Junge hatte Albert Einstein Schwierigkeiten beim Sprechen. Seine Eltern gingen zunächst sogar von einer geistigen Behinderung aus. Erst mit drei Jahren lernte Einstein richtig zu reden.



5. Albert Einstein konnte sich ein Leben ohne Musik nicht vorstellen.


Der Physiker spielte bereits als Kind ausgezeichnet Geige, weshalb er niemals ohne sein Instrument verreiste.


„Ich kann mir mein Leben ohne Musizieren überhaupt nicht denken. Ich erlebe meine Tagträume in Musik. Ich sehe mein Leben in musikalischen Formen.“ – Albert Einstein

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Albert Einstein im Alter von 16 Jahren. Bild: Gottfried Wolfsgruber, CC via Christie's

6. Albert Einstein wurde „aus Versehen“ zu einem schlechten Schüler.


Einsteins erster Biograf machte bei seiner Arbeit einen unglücklichen Fehler. Auf Albert Einsteins Abitur-Zeugnis standen fünf Sechsen. Doch der Biograf wusste nicht, dass dies in der Schweiz – wo Einstein sein Abitur abgelegt hatte – die Bestnote war.



7. Albert Einstein bestand seine Aufnahmeprüfung nicht.


Und obwohl er hervorragende Schulnoten hatte: Im Alter von 16 Jahren absolvierte Albert Einstein seine vorgezogene Aufnahmeprüfung am Polytechnikum in Zürich – und fiel durch.


8. Albert Einstein war rebellisch und kam häufig nicht zum Unterricht.


Albert Einstein war ein ausgezeichneter Schüler an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich, aber seine Professoren sprachen ihm keine gute Empfehlung aus, weshalb Einstein neun Jahre lang von einer akademischen Laufbahn ausgeschlossen wurde. Vielleicht lag dies aber auch an seiner rebellischen Art und seinen zahlreichen Fehlstunden.



9. Nazis setzten ein Kopfgeld auf Albert Einstein aus.


Einsteins Werke wurden von den Nationalsozialisten als „undeutsches Schrifttum“ verbrannt. Der Physiker selbst war Jude. Sein Name war Bestandteil einer Attentatsliste. Auf Albert Einstein war ein Kopfgeld von 5.000 Mark – heute etwa 17.000 Euro ausgesetzt.



10. Einstein war Pazifist und sympathisierte mit dem Kommunismus.


Im Jahr 1933 wanderte Einstein nach der Machtergreifung Hitlers in die USA aus. Dort fühlte er sich sicher. Doch trotzdem galt Albert Einstein in den USA als Sicherheitsrisiko, weil er ein Kriegsgegner war, sich für Abrüstung einsetzte und sogar mit dem Kommunismus sympathisierte. Das FBI ließ ihn deshalb überwachen und fertigte eine insgesamt 1.427 Seiten lange Akte über den Wissenschaftler an.



11. Albert Einstein warnte schon früh vor der Atombombe.


Als Einstein erfuhr, dass der deutsche Chemiker Otto Hahn im Jahr 1938 die erste erfolgreiche Kernspaltung durchführte, warnte Einstein den US-Präsidenten Roosevelt, dass Hitler eine „Bombe neuen Typs“ bauen würde. Die USA investierten sofort Millionen in die nukleare Forschung und besaßen 1945 ihre eigene einsatzfähige Atombombe. Obwohl Einstein den Anstoß für die US-amerikanische Atomforschung gab, wurde ihm die Mitarbeit am sogenannten „Manhattan-Projekt“ aufgrund seiner Nähe zu linksgerichteten Politikern untersagt. Später bedauerte Einstein, sich überhaupt für die Forschung an Atomwaffen ausgesprochen zu haben.


Wissenswert: Otto Hahn, der unfreiwillig den Weg zur Atombombe ebnete, wurde im Kalten Krieg zum vehementen Gegner von nuklearer Aufrüstung. Er bekam sogar den Nobelpreis – allerdings für eben jene Entdeckung der Kernspaltung von Uran.


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Albert Einstein und seine erste große Liebe Mileva Maric. Bild: ETH-Bibliothek Zürich (CC)

12. Albert Einstein hätte Israels Staatspräsident werden können.


Im Jahr 1952 wurde dem Physiker und Nobelpreisträger das Amt des israelischen Staatspräsidenten angeboten – Einstein lehnte jedoch ab.


13. Albert Einsteins Tochter ist bis heute verschwunden.


Die Serbin Mileva Maric war Einsteins erste richtige Liebe. Daraus ging eine gemeinsame Tochter hervor: Lieserl. Die Öffentlichkeit wusste lange Zeit nichts von ihr, bis Liebesbriefe von Albert und Mileva auftauchten. Doch aus dem Schriftverkehr wird deutlich, dass ihre Tochter zu dem Zeitpunkt bereits verschwunden war. Bis heute weiß niemand, was mit Lieserl passiert ist.



14. Albert Einsteins Sohn verbrachte einen großen Teil seines Lebens in der Psychiatrie.


Im Alter von 23 Jahren wurde Albert Einsteins zweitem Sohn – Eduard Einstein – Schizophrenie diagnostiziert. Daraus folgte, dass er den Großteil seines Erwachsenenlebens in einer psychiatrischen Anstalt verbrachte, wo er auch im Alter von 55 Jahren starb. Historiker spekulieren, dass die Medikamente, die man Eduard gab, eventuell mehr geschadet als geholfen haben. Mit der Zeit verlor Einsteins Sohn zunehmend sein Gedächtnis und seine kognitiven Fähigkeiten.


15. Albert Einstein war Vegetarier.


Albert Einstein kämpfte zeitlebens gegen Tierquälerei und verzichtete auf den Verzehr von Fleisch.


„Rein durch ihre physische Wirkung auf das menschliche Temperament würde die vegetarische Lebensweise das Schicksal der Menschheit äußerst positiv beeinflussen können.“ – Albert Einstein



16. Albert Einstein war religiös.


Das mag vielleicht verwundern, aber Albert Einstein war gläubiger Jude und verdeutlichte, dass Wissenschaft und Religion sich nicht gegenseitig ausschließen müssen.


„Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft ist blind.“ – Albert Einstein

17. Albert Einstein hatte womöglich eine Affäre mit einer russischen Spionin.


Aus einem Briefwechsel geht hervor, dass Einstein eine Liebesbeziehung mit einer Frau namens Margarita Konenkova hatte. Es ist zwar nie bestätigt worden, aber manche Historiker gehen davon aus, dass Konenkova eine russische Spionin gewesen ist und Informationen über die US-amerikanische Atomforschung von Einstein bekommen wollte.



18. Albert Einstein hatte ein schwieriges Verhältnis zu Deutschland.


Am 14. März 1879 wird Albert Einstein in Ulm, Baden-Württemberg geboren. Er ist also eigentlich Deutscher, lebte aber auch in der Schweiz und Italien. Im Jahr 1940 erhält er die US-amerikanische Staatsbürgerschaft. Nach eigenen Angaben konnte Einstein den Holocaust nie verzeihen und reiste seitdem nie wieder in seine Heimat. Außerdem verbot er, dass seine Bücher in Deutschland erscheinen. Als Einstein stirbt, ist nur eine Krankenschwester an seinem Bett. Sie hörte seine letzten Worte, konnte sie aber nicht verstehen. Er sprach sie auf Deutsch.



19. Albert Einstein starb, weil er eine lebensrettende Operation ablehnte.


Mehrere Jahre lang litt Einstein an einem Aneurysma im Bereich seiner Aorta, bis dieses eines Tages schließlich zu inneren Blutungen führte. Eine Operation lehnte er jedoch ab. Am darauffolgenden Tag, dem 18. April 1955, starb Albert Einstein im Alter von 76 Jahren in Princeton, New Jersey (USA).


„Ich will gehen, wann ich will. Es ist geschmacklos, das Leben künstlich zu verlängern. Ich habe meine Aufgabe erfüllt, es ist Zeit zu gehen. Und das will ich auf elegante Art vollbringen.“ – Albert Einstein


20. Albert Einsteins Gehirn wurde seziert und gestohlen.


Nach seinem Tod wurde an Albert Einsteins Gehirn ohne Zustimmung seiner Familie eine Autopsie vorgenommen. Danach stahl der Pathologe Thomas Harvey Einsteins Gehirn und versteckte es in zwei Einweckgläsern. Erst im Jahr 1997 übergibt er es Einsteins Enkelin. Hirnforscher fanden heraus, dass die beiden Gehirnhälften erstaunlich stark miteinander verbunden waren, was Einsteins außergewöhnliche Intelligenz erklärt. Außerdem waren sein Vorderhirn (steuert die Emotionen) und sein Schläfenlappen (sorgt für visuell-räumliches Abstraktionsvermögen) besonders gut entwickelt.



 

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