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Nikola Tesla: 20 Dinge, die du über den genialen Erfinder und Physiker noch nicht wusstest!

Er gilt als einer der größten Erfinder aller Zeiten. Nikola Tesla prägt die Welt mit seinen technischen Innovationen bis heute. Über das Leben des Physikers gibt es bis heute wilde Spekulationen und Verschwörungstheorien. Wer war Nikola Tesla wirklich? Wie sah sein Arbeitsalltag aus? Was dachte er über Frauen? Was war sein Lieblingsessen? Wir haben recherchiert.


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Hintergrundbild: Dickenson V. Alley (Creative Commons), Porträt: Napoleon Sarony (Creative Commons)

Er ist ein Pionier des Wechselstroms, der drahtlosen Stromübertragung und der Fernsteuerung. Nikola Tesla‘s großer Traum: Die ganze Welt kostenlos mit Strom zu versorgen. Für viele ist der kroatisch-amerikanische Physiker ein Visionär und Prophet. Er war seiner Zeit in vielerlei Hinsicht weit voraus. In diesem Beitrag zeigen wir dir 20 erstaunliche Dinge, die du über Nikola Tesla wahrscheinlich noch nicht wusstest.



Nikola Tesla wurde während eines Gewitters geboren


Es heißt, Nikola Tesla hätte 1856 im heutigen Kroatien während eines Gewitters das Licht der Welt erblickt. Dies ist ein interessanter Zufall, da Elektrizität später das ganze Leben des genialen Erfinders bestimmen sollte. Seine Mutter lag in den Wehen als ein Blitz einschlug. Die Hebamme deutete das als schlechtes Omen und sagte, dass dies ein Kind der Dunkelheit sein werde. Doch Nikola Tesla’s Mutter entgegnete: „Nein, er wird ein Kind des Lichts.“


Nikola Tesla wäre fast Priester geworden


Eigentlich sollte er in die Fußstapfen seines Vaters – Milutin Tesla – treten und orthodoxer Priester werden. Doch sein Vater respektierte Nikola Tesla‘s Wunsch auf eine Ingenieursschule gehen zu dürfen. Ansonsten wäre die Geschichte unserer modernen Welt womöglich gravierend anders verlaufen.



Nikola Tesla beherrschte 8 Sprachen


Nikola Tesla sprach angeblich folgende Sprachen fließend: Englisch, Deutsch, Serbisch-Kroatisch, Tschechisch, Französisch, Ungarisch, Italienisch und Latein.


Nikola Tesla in der Presse – Star, Zauberer und verrückter Wissenschaftler


Nachdem sich Nikola Tesla’s Wechselstrom in den Vereinigten Staaten durchgesetzt hatte, wurde der Erfinder ein Star der High Society. In der US-amerikanischen Presse nannte man ihn einen „Zauberer“, weil Elektrizität bis dahin für viele Menschen immer noch ein Mysterium gewesen ist. Gleichzeitig galt er aber auch als „verrückter Wissenschaftler“ und wirkte auf die Obrigkeit ziemlich „eigenartig“. Trotzdem hatte er viele einflussreiche Freunde, darunter den US-amerikanischen Schriftsteller Mark Twain und die französische Schauspielerin Sarah Bernhardt.


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„Nikola Tesla - Unser führender Elektriker“, The World vom 22 Juli 1894. Bild: Arthur Brisbane (Creative Commons)

Der erste elektrische Stuhl in New York lief mit einem Tesla-Motor


Im US-Bundesstaat New York wurde der erste elektrische Stuhl mit einem Wechselstrom-Motor (Westinghouse-Motor) nach Nikola Tesla betrieben. Dies war Teil einer Schmutzkampagne des Erfinders Thomas Edison gegen Nikola Tesla. Beide rivalisierten im sogenannten „Stromkrieg“ miteinander. Edison war ein Verfechter des Gleichstroms und wollte die Beliebtheit für Tesla‘s Wechselstrom sabotieren. Am Ende sollte sich jedoch Nikola Teslas Erfindung durchsetzen.


Nikola Tesla hatte keinen Sex


Es heißt, Nikola Tesla lebte vollkommen im Zölibat. Er war weder verheiratet noch Vater von Kindern. Womöglich hatte er kein einziges Mal sexuellen Kontakt zu einer Frau.


„Erfinder haben keine Zeit für das Eheleben. […] Ich glaube nicht, dass Sie viele großartige Erfindungen nennen können, die von verheirateten Männern gemacht wurden. […] Ein Erfinder hat so eine intensive Natur mit einer so wilden, leidenschaftlichen Qualität, dass wenn er sich einer Frau hingeben würde, die er liebt, er alles geben würde und so alles seinem gewählten Arbeitsfeld entzieht.“ – Nikola Tesla

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Nikola Tesla schlief nur 2 Stunden am Tag


Diese Eigenheit teilt der Erfinder mit vielen anderen klugen Köpfen der Geschichte. Es heißt, Nikola Tesla hätte pro Tag nicht mehr als 2 Stunden Schlaf gebraucht. Ob er nicht schlafen konnte oder nicht wollte, ist nicht bekannt. Er war einfach ein Workaholic – aber er liebte, was er tat! Ab und zu machte er wohl tagsüber ein Nickerchen. Aber der Physiker prahlte damit, dass er jeden Tag bis zu 22 Stunden wach und produktiv arbeiten konnte. Es heißt, Nikola Tesla sei einmal so sehr in seine Arbeit vertieft gewesen, dass er 84 Stunden am Stück nicht schlief.


„Mir wird zugeschrieben, einer der härtesten Arbeiter zu sein und vielleicht bin ich das auch, wenn das Denken der körperlichen Arbeit gleichgesetzt wird, denn ich habe dem Denken fast alle meine Stunden des Wachseins gewidmet. Aber wenn Arbeit als eine bestimmte Leistung in einer bestimmten Zeit gemäß einer starren Regel interpretiert wird, bin ich einer der schlimmsten Faulenzer. […] Jede Anstrengung unter Zwang erfordert ein Opfer von Lebensenergie. Ich habe so einen Preis nie gezahlt. Im Gegenteil, ich bin an meinen Gedanken gediehen.“ – Nikola Tesla


Nikola Tesla sagte das Internet voraus


Der Erfinder glaube fest daran, dass drahtlose Kommunikation und Stromversorgung in der Zukunft zum Standard werden würden. Nikola Tesla sah eine Welt, in der Musik, Nachrichten, Börsendaten und sogar Bilder „digital“ auf der ganzen Welt verbreitet werden könnten.


„In einer nicht allzu fernen Zukunft wird es möglich sein, jedes in einem Gedanken geformte Bild auf einen Bildschirm zu bringen und es an jedem beliebigen Ort wiederzugeben. Es wird nur erforderlich sein, ein preiswertes Instrument, nicht größer als eine Uhr, zu tragen, das seinen Träger befähigen wird, überall auf See und Land über Strecken von tausenden von Meilen zu hören. Man wird eine Rede oder ein Musikstück zu den äußersten Teilen der Welt übertragen können. Auf demselben Weg kann jede Art von Bild, Zeichnung oder Druck von einem Ort zum anderen übertragen werden. Es wird möglich sein, Millionen solcher Instrumente von einer einzigen Station zu bedienen.“ – Nikola Tesla


Nikola Tesla hielt rund 700 Patente


Der Einfallsreichtum des Erfinders ist schier grenzenlos. Im Laufe seines Lebens meldet Nikola Tesla etwa 700 Patente an, darunter die für eine Fernbedienung, kabellose Telegraphie, Neonlampen und die Tesla-Spule.


Nikola Tesla hatte ein fotografisches Gedächtnis


Sein sogenanntes „eidetisches Gedächtnis“ erlaubte es Nikola Tesla Zeitschriften und ganze Bücher in seinem Kopf abzuspeichern und bei Bedarf wieder abzurufen - für viele von uns wohl eine Art Superkraft.


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Nikola Tesla vor einer riesigen Tesla-Spule, 1896. Bild: Electrical Review (Creative Commons)

Nikola Tesla war Vegetarier


Der Erfinder verzichtete nach eigenen Aussagen auf den Verzehr von Fleisch. Er trank aber gerne Milch und Gemüsesaft. Er hatte wohl auch eine Vorliebe für Honig.


„Viele Rassen, die fast ausschließlich von Gemüse leben, weisen eine hervorragende Körperverfassung und Stärke auf. […] Ich selbst vermeide alle Reize. Ich übe zudem Enthaltsamkeit bei Fleisch. […] Es gibt keinen Zweifel, das pflanzliche Nahrung wie zum Beispiel Haferbrei ökonomischer ist als Fleisch und ihm überlegen ist, wenn man sowohl die mechanische als auch mentale Leistung [eines Menschen] betrachtet. Solch ein Nahrungsmittel strapaziert zudem unsere Verdauungsorgane entschieden weniger.“ – Nikola Tesla


Nikola Tesla glaubte an außerirdisches Leben


Was heute als Standard-Hypothese gilt, war Ende des 19. bzw. im frühen 20. Jahrhundert fast eine Art Ketzerei. Obwohl es bereits eine Sci-Fi-Bewegung in der Literaturwelt gab, galt die Vorstellung von Außerirdischen als verrückt. Doch Nikola Tesla glaubte fest an extraterrestrische Lebensformen im Universum.


„Sicherlich sind einige Planeten nicht bewohnt, andere sind es, und auf diesen muss das Leben unter allen Bedingungen und Phasen der Entwicklung existieren. […] Wenn es intelligentes Leben auf dem Mars oder einem anderen Planeten gibt, so scheint mir, wir könnten etwas tun, um ihre Aufmerksamkeit zu erregen.“ – Nikola Tesla

Als Tesla mit einem riesigen Empfänger für elektromagnetische Wellen experimentierte, um seine Vision von der drahtlosen Stromübertragung zu verwirklichen, machte er eine erstaunliche Entdeckung. In Colorado Springs empfing er eines Abends ein gleichmäßiges Signal aus dem Weltraum. Über einen Telefonhörer hörte er erst einen Piep, dann zwei und dann drei.


Nikola Tesla war der festen Überzeugung, dass dies Signale einer außerirdischen Zivilisation vom Mars seien. Zeitungen auf der ganzen Welt berichteten darüber, aber Wissenschaftler verspotteten Nikola Tesla nur. Doch ganz so falsch lag der Erfinder tatsächlich nicht. Etwa 100 Jahre später wurde klar, dass Nikola Tesla zwar nicht mit Außerirdischen vom Mars kommunizierte, aber dafür das Signal von einem der Jupiter-Monde empfing. Er wer der Erste, dem das gelang.



Nikola Tesla litt an schweren Zwangsstörungen


Wenn der Erfinder in ein Hotelzimmer eincheckte, musste die Zimmernummer immer ein Vielfaches von Drei sein. Außerdem hatte Nikola Tesla eine unerklärliche Abneigung gegen Perlen. Als seine Sekretärin eines Tages Perlenschmuck trug, schickte er sie nachhause. Er musste immer pünktlich um 20:10 Uhr zu Abend essen und vor dem Schlafengehen genau 100-mal pro Fuß seine Zehen quetschen. Obendrein pflegte er kuriose Hygiene-Routinen. Er wischte seinen Esstisch jeden Abend mit 18 Servietten ab und trug zum Abendessen weiße Handschuhe. Nikola Tesla war besessen von Keimen, weil er in jungen Jahren fast an der Cholera gestorben ist.


Nikola Tesla war ein Tierfreund


Es heißt, dass Nikola Tesla täglich in den Park ging, um Tauben zu füttern. Er nahm sogar verletzte Tiere mit zu sich nach Hause, um sie gesundzupflegen. Einmal hätte der Erfinder sogar 2.000 Dollar ausgegeben, um den gebrochenen Flügel und das gebrochene Bein einer Taube operieren zu lassen.


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Nikola Tesla bei einem seiner Experimente, 1891. Bild: teslauniverse.com (Creative Commons)

Nikola Tesla trank jeden Tag Whiskey


Der Erfinder sah den starken Alkohol als eine Art Elixier für ewige Jugend. Mit dem täglichen Konsum von Whiskey wollte Nikola Tesla angeblich 150 Jahre alt werden. Er wurde aber tatsächlich „nur“ 86 Jahre alt.


Nikola Tesla ließ „Simulationen“ in seinem Kopf laufen


Der Erfinder notierte nicht jeden Gedanken auf Papier, oder zumindest nicht sofort. Nikola Tesla beschrieb seinen Schaffensprozess folgendermaßen: Zuerst baue er ein Modell in seinem Kopf und würde Simulationen laufen lassen – ähnlich wie man es heute mit Computern macht. Der Physiker hatte ein außerordentlich gutes räumliches Denken.


„Ich benötigte keine Modelle, Zeichnungen oder Experimente. Ich konnte all dies, wie wenn es wirklich wäre, in meinem Geist erzeugen. […] Meine Methode ist anders. Ich stürze mich nicht in die Arbeit hinein. Wenn ich eine Idee bekommen habe, dann beginne ich in meiner Vorstellung zu konstruieren. Ich ändere die Konstruktion, nehme Verbesserungen vor und lass das Gerät komplett in meinem Kopf laufen.“ – Nikola Tesla


Nikola Tesla‘s kleines schwarzes Notizbuch


Trotz seines guten Gedächtnisses und Vorstellungsvermögens besaß Nikola Tesla ein kleines schwarzes Notizbuch, in das er seine Gedanken und Pläne zu Erfindungen niederschrieb. Nach seinem Tod ging dieses wertvolle Büchlein jedoch verloren – bis heute!


Nikola Tesla‘s „Todesstrahl“


In diesem kleinen schwarzen Notizbuch sollen unter anderem Pläne zu einer revolutionären Teilchenstrahlenwaffe niedergeschrieben worden sein. Nikola Tesla wollte den Himmel jedes Landes mithilfe eines „Todesstrahls“ in einen undurchdringlichen Schutzschild verwandeln. Auch Flugzeuge könnten mit dem Todesstrahl aus weiter Entfernung abgeschossen werden.


Mit dieser furchtbaren Waffe wollte Nikola Tesla Krieg ein für alle Mal überflüssig machen. Er verkaufte sogar erste Pläne für diese Erfindung an die damalige Sowjetunion. Doch Nikola Tesla‘s Aufzeichnungen zu dieser Waffe gingen nach seinem Tod in New York City im Jahr 1943 verloren. Heute tauchen nach und nach überall auf der Welt Überreste seiner Notizen auf. Doch es scheint, dass kein Land bisher über einen solchen Todesstrahl verfügen würde.



Nikola Tesla starb mit wenig Geld


Obwohl er als einer der brillantesten Erfinder aller Zeiten gilt und bahnbrechende technische Innovationen entwickelte, starb Nikola Tesla verarmt. Es mangelte ihm sein Leben lang an Geschäftssinn. Zusammen mit dem US-amerikanischen Ingenieur und Großindustriellen George Westinghouse produzierte er die sogenannten Westinghouse-Motoren, die mit Tesla’s Wechselstrom betrieben wurden. Davon sollten Millionen von Geräten verkauft werden. Doch als das Unternehmen in finanzielle Schwierigkeiten gerät, verzichtet Nikola Tesla auf die Lizenzeinnahmen für seine Erfindung. Auf diese Weise sind ihm Millionen von Dollar abhandengekommen.


„Es gab viele Tage, an denen ich nicht wusste, woher meine nächste Mahlzeit kommen würde. Aber ich hatte nie Angst vor Arbeit, ich ging zu einer Stelle, an der einige Männer einen Graben aushoben. Und ich sagte, ich möchte arbeiten. Der Chef sah meine gute Kleidung, meine weißen Hände und lachte zu den anderen… aber er sagte: „Also gut. Spuck dir in die Hände. Gehe in den Graben.“ Und ich arbeitete härter als jeder andere. Am Ende des Tages hatte ich 2 Dollar.“ – Nikola Tesla

Viele von Nikola Tesla‘s Erfindungen sind bis heute geheim


Nach dem Tod des Erfinders im Jahr 1943 beschlagnahmte die US-Regierung alle gefundenen Notizen, Zeichnungen und Dokumente von Nikola Tesla. Im Rahmen des „Freedom Of Information Act“ wurden einige Unterlagen veröffentlicht, allerdings nur als zensierte Version. Ein Teil des schriftlichen Erbes ging an das Tesla-Museum in Belgrad. Doch bis heute hält die US-Regierung einige der Dokumente und Aufzeichnungen von Nikola Tesla zurück. Das sorgt für viele Spekulationen.

 

Buchtipp zum Artikel: „Nikola Tesla: Meine Erfindungen - Eine Autobiografie“


 

Quellen bzw. weiterführende Links:


(1) National Geographic: „5 Fakten über Nikola Tesla, das verkannte Genie“

(2) Deadly Intelligence: „Mysteriöse Strahlenwaffe“ [Dokumentation]

(3) Home of Talents: „9 erstaunliche Fakten über Nikola Tesla“

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